Entstresse deine Planung: 5 Marketing Trends, die du für 2024 im Blick haben musst

Jetzt beginnt die wirklich stressigste Zeit im Marketing-Jahr.

Die Projekte sind hinter dem Zeitplan, die GF hat sich am Pool neue Ziele ausgedacht (KI lässt grüßen) und dein Team überlegt, ob irgendwo das Gras vielleicht doch noch grüner ist #Quartalsende.

Es ist Crunch-Time. Abwicklung, Controlling und Planung gehen ineinander über. Hast du noch den Überblick und bewahrst einen kühlen Kopf?

Ich habe mit Online Marketing Experte Fabian Zorn aus Berlin zusammengearbeitet und für dich 5-Top-Trends ausgemacht. Um im Wettbewerb erfolgreich zu bleiben, solltest du schon heute prüfen, welche dieser neuen Insights deine bisherige Strategie ergänzen, auf den Kopf stellen oder effektiver machen können.  

Die 5 Trend-Tipps: 

  1. Von GenZ lernen – ja, bleibt weiter im Trend

Die Kohorte der GenZ prägt durch ihren digitalen Background die Kommunikationskanäle für 2024. Ihr Einfluss strahlt in die älteren Zielgruppen aus.

Dabei unterscheidet sich ihr Entscheidungsprozess beim Kauf definitiv von denen älterer Zielgruppen.

  • Sie wünschen sich Brands, die einen starken Standpunkt beziehen, sei es bei Umweltthemen, LGBTQ+ oder auch der Umgang mit Mitarbeitenden.

  • Sie erwarten eine voll funktionsfähige UX. Und es ist anzunehmen, dass sie bei technischen Hürden schnell eine alternative Kaufoption finden werden.

  • Sie folgen den Empfehlungen anderer. Influencer aller Art werden auch im nächsten Jahr nicht an Bedeutung verlieren. Dabei kann die GenZ auch immer selbst zum Influencer werden – die Tools und das Know-how haben sie. Social Media ist ihre „Einkaufsstraße“.

Was machst Du daraus? Wenn du GenZ Potentiale aufbauen willst, nutze die Stärke und Positionierung deines Unternehmens mit Hilfe der Kolleg*innen aus der Unternehmenskommunikation (#diversity). Überzeuge den Vertrieb mit Euch im Marketing gemeinsam die UX und die Customer Journey fit zu machen. Sprich mit Vertretern der GenZ was und wer für sie als Influencer wichtig ist, denn…

2. De-Influencing trendet

Influencing für bestimmte Produkte wird abgelöst vom De-Influencing: „Kaufe nicht dies Produkt. Kaufe stattdessen besser dieses Produkt.“

Expert*innen benennen dabei explizit Produkte oder auch Services, von denen sie abraten. Bekannt sind z.B. Dermatologen, die von xyz Behandlungen abraten; Mitarbeiter bestimmter Ketten, die sich sozusagen aufgrund persönlicher Erfahrungen kritisch zur Wirksamkeit einzelner Produkte äußern; oder Heavy-User, die echt wissen, was funktioniert und was eben auch nicht.  

Was machst du jetzt als Marketeer mit diesem Trend? Akzeptieren, dass deine Zielgruppe sich vom Trend des Massen-Influencings von Social-Media-Promis ab- und sich dem bewussteren Konsumieren zuwenden: nicht zu viel; eher auch mal die günstige Alternative (s.h. DM Parfüm-Hacks). #deinfluencing trendet auf TikTok mit 810 Millionen Aufrufen Stand heute. Es geht also darum, transparent zu kommunizieren wie du als Marke mit Influencern arbeitest, wie authentisch du bist und ob du die Versprechen einhältst.

Heute ist jeder „Produkttester“!

3. Consumer Spendings werden überlegter

Die allgemeine wirtschaftliche Situation zeigt Auswirkungen. Bei vielen Konsumenten führt das zu bewussteren Käufen. Das Geld sitzt nicht mehr so locker, langfristigere Planung wird wichtiger.

Da heißt es für dich im Marketing: NOCH deutlicher den wirklichen Benefit klar machen und den Kaufprozess kontinuierlich einfacher gestalten.


4. Consumer Themen wechseln immer schneller

Es vergeht kein Tag ohne neue Hypes. Online Marketing Experte Fabian Zorn ergänzt zum Thema Konsumentenwünsche mit einem Beispiel aus dem Health Care Bereich: „Ich war mit Blick auf 2023 überrascht, wie präsent z.B. das Thema Darmgesundheit und Probiotics war. Auch hier könnte ich mir vorstellen, dass der Trend im kommenden Jahr nach Deutschland überschwappt. Trend vorgebende Länder sind hier definitiv die USA und Korea. In den kommenden Jahren wird es für deutsche Marken umso wichtiger, sich der Trends im Ausland bewusst zu sein. Hier tut sich von Konsumentenseite extrem viel und die Marken kommen nur schwerlich den ständig wechselnden Wünschen der Konsument*innen hinterher.“

Das macht die Budgetplanung einfacher: Marktforschung und Trendscouting bleiben 2024 relevant und werden sogar noch relevanter, da über Social Media wirklich jeder Trend die Chance hat, gefunden und groß gemacht zu werden. Daher heißt es: Immer da sein, wo die Zielgruppe ist und Prozesse entwickeln, die schnelle Reaktionen auf Konsument*innenwünsche möglich macht. Investiere in eine gute analytische Planung.

  

5. Creator Community: Marketing-Expertise? Ich kenn’ da jemanden, der jemanden kennt.

Worauf ich mich persönlich in 2024 freue: Mehr von Creator Communities zu sehen. Fabian brachte mich auf diese neuen Networks. „Für das nächste Jahr bin ich mir sicher, dass das Thema "Creator Community" noch stärker wird und klassische Marken sich hier zum einen völlig neu positionieren können, aber auch ordentlich Konkurrenz von Creator Newcomer Brands bekommen können. Schaut Euch hierzu gerne mal den Case von Lanch an.“


Den fachlich passenden Tribe zu finden ist angesichts der großen Veränderung im Marketing immens wichtig. Es geht darum, sich in der Community auszutauschen, Fragen zu stellen und sich gegenseitig mit Ideen voranzubringen. Gerade bei Themen, bei denen frau noch nicht die Expert:in ist, wie…

  

KI schickt Marketing Back to School

Das alles überschattende Thema…Aber das ist Teil eines weiteren Artikel.

Eines ist sicher: Es bleibt in 2024 sicher nicht alles beim Alten.

 

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